Bruine chantage

Mijn ziel en lichaam

Mijn ziel en lichaam

In Nederland is door het massale maar slappe verzet tegen de eigenrichting van KNR en bisschoppen bemoeienissen heel erg ver verwijderd van een rechterlijke uitspraak over de seksuele onthullingen. Hier ploft de zeepbel voor hij uitgeblazen is, en schuilt men achter de dijken voor de storm die komen gaat. De storm die alles zal meenemen want Nederland schaamt zich diep voor het grootste seks schandaal na de oorlog maar er is geen veroordeling, geen dader gepakt, geen rechter die de kerk zal durven kruisigen. Lafaards, en boeven met geplooide stijve kaken staan te preken en onderkennen rapporten die maar voor de helft kloppen of sturen ondoorzichtige verhalen rond over de nalatenschap. In Bleijerheide zat het grootste geboefte waar pedofielen elkaar vonden en jongetjes toeschoven. Kinderen werden door de kinderbescherming gedropt zonder enige controle, het gaf die broeders achter de gesloten deuren, muren en ramen van internaat een vrijbrief: een vrijbrief tot mishandeling en ontucht.

Zelfs nu na jaren kookt het bloed wanneer ik terug denk aan het laffe geweld, de smerige ziekenboeg consultaties, de dwangmatig masturberende broeder bakker die zijn hele leven een seksverslaafde is geweest…en hij mocht op Bleijerheide blijven, malversaties rond Adelbertus, de politiek in Kerkrade keek (en dat doen ze nog steeds) de andere kant uit, zo konden de Franciscanen naar hartenlust hun gang gaan. Daar was de privacy gewaarborgd, het internationale erfgoed geregeld. Die ärme brüder des Franciscus! Zij dragen geen verantwoordelijkheid noch de congregatie in Ohio, USA en in Brazilië en Duitsland of andere erfgoed vestigingen. Hun oprichter is Johannes Höver uit Aken die zijn twee zonen afstond en andere jongens in die leeftijdscategorie opving?? Typisch dat ook in Aken bij de arme broeders slachtoffers bestaan. Internationale kwestie toch!

Johannes Hoverhaus

Johannes Hoverhaus

Im Johannes-Höver-Haus an der Rütscher Straße in Aachen, heute Wohngebäude, früher ein Kinderheim, hat es in den 1950er Jahren Fälle von schwerem sexuellen Missbrauch gegeben. Eines der Opfer, ein jetzt 65-Jähriger, kämpft um finanzielle Entschädigung.

Er fühlt sich von den Verantwortlichen hingehalten. Als Elf- und Zwölfjähriger sei er mehr als 100 Mal unter Gewaltanwendung von einem inzwischen verstorbenen Bruder vergewaltigt worden, schreibt er an die «Nachrichten»: «Über fünf Jahrzehnte hat mich diese böse Geschichte enorm belastet. Ich konnte zu keinem Menschen Vertrauen haben, konnte nie eine Familie gründen. Kurz gesagt, mein ganzes Leben wurde durch diese Sache negativ beeinflusst und quasi zerstört.»

Er habe Hilfe bei anderen Ordensbrüdern gesucht, aber nicht bekommen, weil diese ein Sprechverbot auferlegt bekommen hätten, führt Walter S. weiter an. Bruder A., 1915 in Alsdorf geboren, sei 1966 in anderen Fällen wegen Unzucht mit Minderjährigen und Abhängigen rechtskräftig verurteilt worden. Er habe also noch jahrelang weitermachen können und sicher auch andere Kinder missbraucht.
«…zutiefst entschuldigen»
Der 65-Jährige hat sich 2010 an die Deutsche Bischofskonferenz und die Armen-Brüder vom Hl. Franziskus gewandt und auch Post bekommen. «Das verantwortungslose Handeln von Bruder A. ist nicht zu rechtfertigen. Er hat als Ordensbruder Ihr Vertrauen schamlos ausgenutzt und Ihnen dadurch einen bleibenden Schaden zugefügt, der Sie in Ihrer Persönlichkeit verletzt hat. Weil er das als damaliges Mitglied unserer Ordensgemeinschaft getan hat, möchte ich mich bei Ihnen zutiefst entschuldigen und anerkenne das große Unrecht, das Ihnen widerfahren ist», antwortete Bruder Matthäus Werner von der Deutschen Provinz der Ordensgemeinschaft des Hl. Franziskus im Mai dieses Jahres.

Eher negativ äußert sich der Bruder dagegen zur materiellen Wiedergutmachung. Er sei der Meinung, dass seine Gemeinschaft heute nicht mehr verantwortlich «für das sündhafte Verhalten» gemacht werden könne: «Damit Sie wissen, dass ich Sie als Missbrauchsopfer anerkenne, überweise ich Ihnen eine Wiedergutmachung von eintausend Euro und hoffe mit Ihnen, dass Sie durch meine Anerkennung und Entschuldigung versöhnt weiterleben können.» Damit will sich Walter S. jedoch nicht abspeisen lassen. Er fordert eine Entschädigung von 120.000 Euro und verweist auf die Handhabung in Irland und Österreich, wo Summen in ähnlicher Größenordnung an Missbrauchsopfer gezahlt worden seien.

In ihm sei durch die Fragen des Ordensbeauftragten «alles, was bei mir Jahrzehnte geschlummert hatte, noch einmal aufgewühlt» worden: «Ich bin persönlich sehr enttäuscht und verärgert, ich habe nach dem schönen Schreiben vom 18. Mai bis heute über sechs Monate gewartet und gehofft.» Er hoffe auf eine Zahlung noch vor Weihnachten und wolle sich ersparen, Klage einzureichen, weil er dann «nochmal ein oder zwei Jahre auf Gerechtigkeit warten» müsse. Die Ordensspitze dagegen verweist auf den Runden Tisch «Sexueller Kindesmissbrauch». (Aachener Nachrichten)